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Cozonac – rumänisches Kuchenbrot zu Festtagen

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Den Cozonac gibt es bei uns zu Ostern, Weihnachten und zum Neujahr. Es ist ein sehr traditionelles Festtagsgebäck, welches jeder in Rumänien kennt.

An unseren Feiertagen gibt es einen Mix aus griechischen und rumänischen Speisen und Traditionen. Wir lieben und genießen es sehr unseren Kindern diese Bräuche und Traditionen zeigen zu können. Da ihr auch immer sehr interessiert seid, versuche ich euch etwas einzubeziehen, mit euch meine Rezepte zu teilen und eure Fragen zum Thema zu beantworten. 🙂

Cozonac (vegan)

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Laut den Worten meiner Schwiegermutter, ist mein Cozonac der Beste, den sie je gegessen hat. Ihre Mutter hatte ihn damals für die ganze Familie gebacken, gleich mehrere Kilogramm an Mehl verwendet. Da sie mittlerweile zu alt und noch in Rumänien ist, übernehme ich diese Rolle. Mein Rezept ist nicht ganz ihres, ich habe es nach meinen Belieben abgeändert und den Rum reduziert. 😀

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Für einen Cozonac.
Zutaten für den Teig:
500 g Mehl
50 g Zucker
1 Pck. Trockengerm/Trockenhefe
250 g Pflanzendrink, lauwarm
80 g Margarine/Alsan

Zutaten für die Füllung:
200 g gemischte gemahlene Nüsse
3 EL Zucker
1-2 EL Backkakao
40 g Pflanzendrink
20 g -30 g Orangensaft
50 g Zuckerfrüchte (Zitronen, Orangen, Kirschen)
50 g Rosinen
etwas Rumaroma

Außerdem:
Rollholz
neutrales Öl
Kastenform

Zubereitung:

Alle Teigzutaten in eine Schüssel geben und miteinander geschmeidig verkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt für 1 Stunde gehen lassen.

Alle Füllungszutaten miteinander vermengen. Sollte die Füllung noch etwas zu trocken sein, einfach ein paar weitere Schlücke Orangensaft oder Pfanzendrink hinzugeben. Die Füllung sollte formbar, klebrig und ein leichtes öliges Gefühl in der Hand hinterlassen.

Sobald der Teig geruht hat und sein Volumen verdoppelt hat wird er in zwei Hälften geteilt. Die Arbeitsfläche wird leicht eingeölt und die erste Teighälfte wird in einer rechteckigen Form ausgerollt. Die Hälfte der Füllung drauf verteilen und diese etwas andrücken. Den Teig an der langen Seite aufrollen und an die Seite legen.
Mit dem restlichen Teig und der restlichen Füllung ebenso fortfahren, allerdings etwas Rumaroma über die Füllung tröpfeln vor dem aufrollen.

Den Ofen auf 180°C Ober-/ und Unterhitze aufheizen.
Eine Kastenform leicht einölen.

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Die Teigrollen nebeneinander legen. Sie miteinander flechten und verdrehen, bis ein schöner Zopf entstanden ist. Die Enden etwas andrücken und dann den Teigzopf in die Form setzen. Mit ungefähr 1 TL Öl bestreichen, damit eine schöne Backfarbe beim Backen entstehen kann.

Für ungefähr 30 Minuten backen.

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Anschließend auskühlen lassen und dann servieren.
Mit der Familie, Verwandte und Freunden ein Stück teilen und sich gemeinsam an den Cozonac erfreuen.

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2 thoughts on “Cozonac – rumänisches Kuchenbrot zu Festtagen

  1. Liebe Nia, eine rumänische Kollegin hat geklagt, daß jetzt (in Corona-Zeiten) in München Cozonac zu Wucherpreisen angeboten wird, also würde ich ihr gern selbst einen backen. Dazu ein, zwei Fragen:

    Kann ich statt des Pflanzendrinks auch einfach Milch nehmen, und statt der Margarine Butter (auch zum Einpinseln vor dem Backen)?
    Ich habe eine Mischung kandierter Früchte bestellt, mehr in die säuerliche Richtung. Ich vermute, der Kuchen ist sowieso recht süß, liege ich richtig?
    Verliert der Kuchen sehr an Geschmack, wenn ich das Rumaroma weglasse? Kann ich ihm statt dessen mit Zitronenschalenabrieb eine frische Note verpassen?

    Danke für Deine Antworten und das gut nachvollziehbare Video!

    Liebe Grüße
    Tanja

    1. Tut mir leid für die späte Antwort! Dein Kommentar ist in den Spamordner verrutscht…
      Milch und Butter kannst du verwenden.
      Abwandeln kannst du ihn immer, allerdings ist er dann nur nicht mehr so traditionell und kein Cozonac mehr. 🙂
      Aber deiner eigenen Kreativität steht das nicht im Weg.

      Liebe Grüße an dich!

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