Food

Ich sehe grün & schmecke lecker

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Lecker kann man nicht schmecken, also rein grammatikalisch nicht. Aber das Wort “Lecker” beschreibt so viele Geschmackserlebnisse beim Essen und Trinken. Anstelle von lecker ginge noch köstlich, schmackhaft, geschmackvoll, deliziös, delikat. vollmundig, wohlschmeckend… und viele weitere. Dennoch fragt man sein Kind: ,,Und, schmeckt dir das Essen lecker?”. Wenn ich meine Kinder fragen würde, ob ihnen der Saft gemundet hat und der Reis deliziös genug war, dann würden sie mich wahrscheinlich starr wie ein Auto anschauen. Oder mein Sohn würde mich mit einem “Das kann doch nicht dein ernst sein” genervt abspeisen.

Grün sehen kann man auch nicht. Rosa schon, wenn man verliebt ist oder die Sonnenbrille schief aufgesetzt hat. Ich sehe bunt, die Welt am liebsten in ihrer vollen und vielfältigen Farbenpracht. Kleine Dinge bemerkt man in der heutigen Hektik gar nicht mehr. Ja ich gebe es zu, ich setzte mich gerne in die Straßenbahn und beobachte Menschen, einfach so, ohne groß dabei mein Gehirn anzustellen. Nicht so offensichtlich, sonst würden sie sich noch bedrängt fühlen. Manchmal erlaube ich mir den Spaß grantige Menschen anzulächeln, meistens lächeln sie ganz erstaunt zurück, einige schauen nur irritiert und für andere ist der halbe Tag gerettet.

Green Opuntia (vegan)

 
 
Ich bin ein Chaot, kann nie stillsitzen und muss immer meine Kreativität freien Lauf lassen. sei es beim Kochen und Backen in der Küche oder beim Bemalen von Kleidungsstücken. Aus alten T-Shirt nähe ich mir eine Tasche, ganz ohne Nähmaschine. Ich falle hin, stehe auf, weine, lache und mache weiter. Lerne aus Fehlern, spätestens nach dem dritten Mal. Manchmal fühlt sich das Leben schwer an, an anderen Tagen lockerleicht wie eine Mousse o Chocolate. Wir alle sind Menschen mit einer Geschichte, wir wissen nicht wie sie ausgehen wird, wo sie ausgehen wird, aber wissen eines ganz genau, jeden einzelnen Tag lohnt es sich dafür zu kämpfen.
 
Gesundheit kann man sich nicht antrinken, ich habe es schon oft versucht, alkoholfrei natürlich 😀
Allerdings kann man den Körper stärken, ihn entlasten und unterstützen.
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, nicht zu viel und nicht zu wenig, das hat unser Körper gerne. Auch Schokolade mag er gerne, denn Zucker benötigt er auch. 
Einen Apfel oder eine Banane, gefüllt mit Fruchtzucker, wäre ihm allerdings lieber.
 
Angeschrieben und eingeladen von Roman (Grüne Smoothies) bei der Green Smoothie Revolution 2015 mitzuwirken, konnte ich nicht widerstehen. Ihr wisst ja wie sehr ich auf Smoothies stehe. 🙂
 
Nach viel Geschreibsel komme ich nun zum Hauptkern des Blogartikels.
Meinem grünen Smoothie. 🙂
Gesund, lecker, außergewöhnlich und etwas bissig… 😉 So würde ich ihn beschreiben.
 
Green Opuntia
 
Für 2 Personen.
Folgende Zutaten werden benötigt:
80g Kohlrabiblätter
1 Apfel
1 Banane
2 Kaktusfeigen
1 Spritzer Limettensaft
etwas Limettenschale
400ml kaltes Wasser
 
Zubereitung:
Die Kohlrabiblätter etwas kleinschneiden. Den Apfel waschen, entkernen und vierteln. die Banane von der Schale befreien. Die Kaktusfeigen vorsichtig schälen (Achtung, sie besitzen kleine und fiese Stachel, die man kaum sieht aber sehr gut bemerkt, wenn sie im Finger stecken) und kleinschneiden.
 
Zusammen mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben (Ich besitze leider keinen und habe auf den Thermomix zurückgreifen müssen, der es leider nicht so fein wie gewünscht hinbekommen hat) und so lange mixen, bis einem die Konsistenz gefällt.
 
Durch die Banane ist kein weiterer Zucker notwendig.
Die Kaktusfeige hat Kerne, die auch nach dem Mixen erhalten bleiben. Wer diese nicht mittrinken möchte, der sollte das Kaktusfeigen-Fruchtfleisch vor dem Mixen separat durch ein Sieb streichen und dann nur den Saft verwenden. Mir machen die paar Kerne allerdings nichts aus. 🙂
 
 
Wenn euch das Rezept gefällt,
dann würde es mich sehr freuen, wenn ihr 
es mal nachmixen würdet.

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