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Lachanodolmades (Fastengericht)

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Wir essen sehr gerne Lachanodolmades, denn sie sind nicht nur das Leibgericht meines Mannes, sondern machen wenig Aufwand und sind gut haltbar, so kann zwei bis drei Tage mit gutem Gewissen der Herd kalt bleiben. 😉
Die Krautwickel werden traditionell mit einer Fleisch-Reis-Füllung zubereitet. Bei mir allerdings nicht. Passend zur aktuellen Fastenzeit verrate ich euch mein Rezept, welches der Fleischvariante in keinem nachsteht.

Da ich sehr viel vegan koche und esse fallen mir die 49 Tage fasten überhaupt nicht schwer. Anders sieht es bei meinem Mann aus, er isst auf der Arbeit “normale” Speisen und Zuhause entscheidet er ganz spontan aus dem Bauch heraus. Beim Fasten geht es nicht nur um den Verzicht der gewohnten Speisen und Laster, sondern darum seinen Körper zu reinigen und die Seele in einklag zu bringen.
In der griechisch-orthodoxen Fastenzeit wird auf alle tierische Produkte verzichtet, außerdem ist mittwochs und freitags auch kein Öl erlaubt. Rauchen und alles was dem Körper schadet ist ebenso untersagt.

Lachanodolmades

 
Lachano heißt Kraut und wie der Name schon erahnen lässt, braucht man Kraut für die Wickel. 🙂
Ihr könnt euch entweder einen Sauerkrautkopf kaufen, diesen in Wasser mit einer Prise Salz kochen und die Blätter dann verwenden. Oder ihr macht es euch leicht und kauft das Kraut schon fertig ein. Ihr bekommt es im griechischen- und türkischen Supermarkt, bei Penny habe ich es aber auch schon gesehen. Meistens ist es eingeschweißt und hält sich mehrere Monate. Die Blätter könnt ihr auch portionsweise einfrieren und nach Bedarf verwenden und befüllen.
Für 4-5 Personen.
Folgende Zutaten werden benötigt:
20 Sauerkrautblätter
150g Tomatenmark
500g passierte Tomaten
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
220g Reis
2 EL Petersilie
1 1/2 EL Salz
1 EL Paprikapulver (edelsüß)
1 TL Pfeffer
etwas Zitronensalz
Außerdem:
großer Topf
Teller
Dazu wird serviert:
(Soja-)Joghurt
Salat mit Tomaten und Gurken
Brot
Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden.  In eine Schüssel zusammen mit den Gewürzen geben. Reis, Petersilie, Tomatenmark und circa 60g passierte Tomaten unterrühren, bis alles gut vermengt ist. Die Krautblätter waschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen.
Zwei große Krautblätter auf den Boden des Topfes legen. Diese schützen später die Lachanodolmades vor der direkten Hitze.  Die anderen auf ein Brett zum Füllen bereitlegen.
Jeweils 1 EL Reismischung in das Krautblatt wickeln. (Dafür werden erst die Seiten zur Mitte gefaltet und dann das Krautblatt aufgerollt.)
Wenn alle Krautwickel fertig gerollt sind werden diese eng aneinander in den Topf gereiht.
Anschließend mit den restlichen passierten Tomaten begossen und mit soviel Wasser aufgefüllt, bis alles gut bedenkt ist.
Ich beschwere nun alles mit einem kleinen Teller, den ich auf die Krautwickel lege, damit sie sich nicht während dem Kochen öffnen können. Den Deckel auf den Topf setzten und bei niedriger Temperatur für 2 Stunden köcheln lassen. Bei Bedarf kann etwas Wasser hinzugegeben werden.
Nun dürfen die Lachanodolmades mit Salat, Brot und (Soja-)Joghurt serviert werden.
 

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